Die Planungsarbeit für den Feuerwehrhausumbau, welcher mit der Fahrzeugbeschaffung einhergehen musste, startete bereits im Jahr 2024. Im Zuge dieser entschied man sich für die Erstellung eines Einreichplanes, welcher den korrekten Altbestand samt der neuen Umbauten beinhaltet. Da durch die vielen vorangegangenen Bau-Etappen im Feuerwehrhaus, welche sich zeitlich von 1956 bis 2011 erstreckten, eine Sammlung an vielen Teilplänen, jedoch kein gesamtheitlicher Plan zur Verfügung stand, erschien dies als sinnvoll und notwendig. Schon die Erstellung dieses Planes erfolgte durch die Mitglieder der Feuerwehr selbst. Baumeister Norbert Amminger unterstützte dabei. Nach einigen Bausprechtagen, Planrevisionen und Rücksprachen mit Firmen konnte im Frühjahr 2025 ein finaler Einreichplan erstellt werden und das Bauverfahren gestartet werden. Zusätzlich dazu wurde beim Landeshauptmann eine Bedarfszuweisung erwirkt, um die notwendigen finanziellen Mittel für die verschiedenen Vorhaben bereitstellen zu können.
Bereits im Sommer 2025 starteten die Umbauarbeiten im Feuerwehrhaus, welche mitunter als Vorbereitung für das neue Kleinlöschfahrzeug sowie eine zeitgerechte Einsatz-Vor- und Nachbereitung notwendig wurden. Die Arbeiten beinhalten einen großen Mauerdurchbruch, eine Trennwand, um eine Atemschutz- und Gerätewartwerkstatt realisieren zu können und die Reaktivierung der Duschen. Zudem muss das Feuerwehrhaus mit einer Brandmeldeanlage ausgestattet werden. Sämtliche Dächer sollen isoliert werden. Zudem werden durch die genannten Vorhaben einige Anpassungen im Bereich der Wasser- und Stromleitungen notwendig. In den kommenden Jahren soll dann der Mannschaftsraum mit Küche, welcher auch als Schulungsraum fungiert saniert und modernisiert werden.
Am Beginn stand die Ausführung der Isolierarbeiten, bei welchen die Kaltdächer gedämmt und an der Untersicht mit OSB-Platten verkleidet wurden. Die Wand soll eine Abtrennung zwischen der zukünftigen Atemschutzwerkstätte, welche gleich neben dem Schlauchturm untergebracht ist, und der Gerätewartwerkstätte, welche auch über ein Tor an der Straßenseite verfügt herstellen. Zweck der beiden Werkstätten ist es, Raum für die fachgerechte Wartung und Reparatur der Feuerwehrausrüstung zu bieten und dort die dafür notwendige Infrastruktur bereit zu stellen. Die Arbeiten in diesem Bereich wurden zum Großteil durch die Feuerwehrmitglieder selbst ausgeführt, lediglich Wasser- und Elektroinstallationen wurden extern vergeben.
Der Mauerdurchbruch stellt einen großen Eingriff in die baulichen Gegebenheiten des Feuerwehrhauses dar. Um ihn realisieren zu können, musste ein Unterzug in Form einer Stahlkonstruktion in die tragende Mauer eingebracht werden. Erst danach konnte das Mauerwerk darunter entfernt werden. Gemeinsam mit der Unterstützung der Firma VT-Bau konnte diese Herausforderung gemeistert und so der Platz für das neu Fahrzeug samt Beladekonzept geschaffen werden.
Die noch ausstehenden Arbeiten bestehen aus den Fliesenlege-Arbeiten, dem Anbringen der Brandschutzverkleidung am Stahl-Unterzug, der Reaktivierung des Duschbereichs und etwaigen Ausbesserungsarbeiten an der Bestandsstruktur des Feuerwehrhauses. Der Feuerwehrhausumbau soll bis Mitte 2027 abgeschlossen sein.





